Rezepte

Anregungen und Anwendungen für einfachnatürliche Produkte

 

das Frühjahr beginnt traditionell nach der Schau, wo blühen die ersten Schneeglöckchen und wo die sind, da steckt vielfach der Bärlauch seine Spitzen aus dem Boden; die Befürchtung vieler Kunden, dass man dies verwechseln kann, kann ich zwar verstehen, aber Bärlauch und Schneeglöckchenblätter sind grundverschieden und da ich jedes Blatt sowohl beim Pflücken als auch beim Verarbeiten in die Hand nehme,kann ich die Befürchtungen zerstreuen.

und nun zum Rezept, dieses mal mit Fleisch, 

Sie nehmen ein Henderl, Schweine- oder Wildfleisch, und reiben es mit  Bärlauchpesto gut ein, dann rundum anbraten und bei Niedrigtemperatur ab ins Rohr, zum Schluss beim Schweinefleisch bzw. beim Wild, nochmals mit der Hitze hochfahren; 

ich persönlich gebe noch das eingesalzene Wurzelgemüse dazu (das Salz ist schon inkludiert) und beim Wildbraten noch ein Glas Koreanderchutney, dazu werden Erdäpfel gut gewaschen, geviertelt oder gesechselt, auf ein Backblech gegeben, mit Chiliöl übergossen und mit Bratlsalz oder Kräutersalz gewürzt .
Zeitlich so ins Rohr geben, dass das Fleisch und die Erdäpfel gleichzeitig fertig sind (die Erdäpfel brauchen ca. eine halbe Stunde)

 

Bärlauchpesto ist vielseitig verwendbar, das schnellste Gericht ist, Nudeln kochen und Bärlauchpesto druntermischen, weniger ist oft mehr, da das Pesto sehr intensiv ist, ich gebe Bärlauchpesto auch in den Nockerlteig, nicht nur die Farbe ist nett, auch der Geschmack - und die guten Inhaltsstoffe sind auch in dieser Form gegeben. Eine gute Bekannte wiederum mischt Bärlauchpesto in den Erdäpfelsalat und ist von dieser Form begeistert, ich persönlich liebe zum Erdäpfelsalat den Mädesüßessig, …

Das Kräutersalz ist sehr vielseitig verwendbar. Ich liebe es z.B. wenn am ausgiebigen Wochenendfrühstück das Spiegelei mit Kräutersalz gewürzt ist, da es viele Farben spiegelt. Dies kommt natürlich auch im Salat zutage, aber nicht nur die Farbe ist schön, durch die vielen wilden Kräuter darf man nicht die vielen Inhaltsstoffe übersehen, die der Körper dankend aufnimmt!


Mein Favorit ist das Kräutersalz, es gibt aber auch gewisse Speisen, da würze ich gerne mit Bärlauchsalz, (wegen der Inhaltsstoffe und des leichten Knoblauchgeschmacks)
das Gartenkräutersalz und Bratlsalz …..

Noch ein Favorit ist das eingesalzene Wurzelgemüse, da die Inhaltsstoffe der in der Erde gewachsenen Knollen und Wurzeln, und das ganze Grün dazu inklusive Porree (Lauch) für mich sehr wertvoll sind, (der Vorteil ist, daß das Gemüse frisch geerntet und verarbeitet wird, und nicht ausgewaschen und dann tagelang im Supermarkt liegt)
im Winter wo der Körper warme Kost braucht und auch bevorzugt, gibt es öfters Suppe und da kommt natürlich das Wurzelgemüse rein, auch in jede Soße bzw. in das Nudelwasser, (wiederum Inhaltsstoffe und Farben!)
Auch in diesem Fall, mal vorsichtig dosieren, und wenn nötig noch nachgeben, da das Essen sonst versalzen ist!

Koreanderchutney, ist wiederum einsetzbar für ein schnelles Nudelgericht, es paßt aber auch vorzüglich zu jedem Gemüsestrudel, auch zum Käsebrot – also zur Jause wunderbar geeignet, eine Kundin verfeinert ihre Kürbissuppe mit Koreanderchutney –

Essige betreffend, bin ich ein Freund des fruchtigen, also zum Himbeer- bzw. Ribiselessig greife ich gerne und dann kommt halt noch dazu, was mir beim gesamten Essen noch fehlt. Habe ich nicht so viele Kräuter gebraucht, kommt noch ein Schuss Kräuteressig dazu.

Der Stiefmütterchenessig hat eine reinigende Wirkung, der Mädesüßessig hat eine eigene Süße, im Lindenblütenessig steckt die ganze Kraft der Sonne und des Frühlings (und der Duft!). Der Nußessig ist wiederum sehr erdig.

Da das Öl im Salat sehr wichtig ist, darf man natürlich das Bärlauchöl nicht vergessen,  (nicht so geeignet für grünen Salat, da es ziemlich schwer ist und der Salat seine Leichtigkeit verliert) das Gundelrebenöl ist wiederum anders, es besticht durch eine kleine bittere Note und wer es etwas schärfer möchte, nimmt das Chilliöl!


Ich persönlich verwende das Bärlauchöl zum Einmarinieren von Fleisch und das Bratlsalz – muß aber kein Bratl sein, darf ruhig auch anderes Fleisch gewürzt werden; da wir schon bei den Fleischgerichten sind, Wildgerichte verfeinert mit Zwetschkenchutney schmecken köstlich, oder man gibt die Chutneys als Beilage.

Zum Abschluss das süße Sortiment der Marmeladen und Fruchtaufstriche. Das Frühstücksbrot wird oft damit verfeinert, es ist auch für alle Arten von Joghurts verwendbar (ohne künstliche Aromastoffe und Haltbarkeitsmittel). Manche Sorten verleiten auch zum Naschen einfach aus dem Glas, ….
Je nach Geschmack, das duftige vom Frühling, oder den beerigen Sommer und dann die geschmacksintensiveren und deftigeren des Herbstes bzw. das leicht bittere der winterlichen Orangenmarmelade. Wenn man einige angefangene Gläser hat, alles mischen und die Bisquitroulade bestreichen und einrollen;

Also der Kreativität sind beim Kochen keine Grenzen gesetzt - versuchen und genießen!

Wir freuen uns über eure Anregungen – um das Sortiment zu erweitern und natürlich zum Ausprobieren und Weitergeben!